Private Rentenvorsorge – durch geschlossenen Fonds?

Welche Möglichkeiten der Privaten Rentenvorsorge gibt es in Deutschland und sind geschlossene Fonds dafür geeignet? Bspw. der ATM Fund 2018 – US Cash Maschinen 2010

 
Spätestens seit Ende der 80 er Jahre des letzten Jahrtausends, sind die Folgen des demographischen Wandels bekannt. Niedrige Geburtenraten und durch medizinischen Fortschritt immer längere Lebenserwartung, lassen ein zunehmendes Missverhältnis von Ausgaben und Einnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen. Waren 1970 ca. 10 Millionen Rentner auf die Einzahlung von 27 Millionen Erwerbstätigen angewiesen, so waren es in 2011 bereits 36 % über 65 – jährige oder 24 Millionen Rentner gegenüber 41 Millionen Erwerbstätigen. Ab 2035 sieht es dann ganz düster aus, auf einen Arbeitnehmer kommt ein Rentner.

Wer sich dann heute noch der Illusion hingibt, dass er nach 2035 noch eine “gute Rente” bekommt, der sollte anhand der Entwicklung beginnen umzudenken und etwas tun!
 
Die Realität wird folgendermaßen aussehen: Entweder man bezieht Hartz IV = Rente oder wie es in einigen Jahren heissen wird oder man bezieht eine Mindestrente, bei der alle anderen Einkünfte, sei es Miete, Zinsen u.a. abgezogen werden. So kann es passieren, dass am Ende gar keine Rente mehr bezahlt wird.
Man könnte sich nun dem Gedanken hingezogen fühlen einfach gar nichts zu machen oder aber auch versuchen gegenzusteuern. Das ist aber leider nur ab einem gewissen Mindestvermögen, bzw. Mindesteinkommen möglich.
 
Folgende Möglichkeiten der Privaten Altersvorsorge gibt es:
  • Sparbuch, Festgeld 1-2 %
  • Riester, Rürup – geringe Rente (man sollte schon über 85 Jahre alt werden, um zumindest die Einzahlungen wieder zu erhalten, danach ist alles weg)
  • Versicherungen (Welche Renditen gibt es, bzw. wird es bei anhaltender Niedrigzinspolitik geben)
  • Betriebsrente
  • Aktien
  • Geschlossene Fonds
Langfristig gesehen bleiben eigentlich nur die beiden Letzten. Bei Aktien kann man sich bei Betrachtung der vergangenen 12 Jahre allerdings keine Träume verwirklichen, sollten die Schwankungen, die den Aktienfan wirklich nerven, weiterhin anhalten. Vieles spricht langfristig in den westlichen Ländern aufgrund der Demographie auch gegen Aktien.
 
Bleiben die zuletzt genannten Geschlossenen Fonds. Diese Anlagen sind Anlagen in Produktivvermögen, d.h. in Sachwerte. Sachwerte werden immer einen Wert haben, sie passen sich der Inflation an.
 
Man sollte bei der Auswahl von Portfoliofonds, die auch als Ratensparfonds wie Aktien und Versicherungen, langfristig einbezahlt weden können oder Einmaleinzahlungen in bspw. Immobilienfonds oder Flugzeugfonds nur einige wesentliche Punkte beachten. Ganz wichtig danach ist die Streuung. Durch eine einzige Anlage erfolgt keine Streuung und die sollte in jeder Anlageform vorliegen.
Sehen Sie sich das Emissionshaus an und überprüfen Sie die Sinnhaftigkeit der Investition. Bspw. werden Flugzeuge und Schiffe in 20 Jahren noch gebraucht? Wird Holz (Waldfonds) eher teuerer oder günstiger? Sind Gesetze sicher?
 
Um gleich ein Beispiel zu nennen: Sehen Sie sich bitte den ATM Fund 2018 – US Cash Maschinen 2010 des Emissionshauses Dewila an. Der Fonds gehört zur Kategorie Sonstiges.

Bei der Vermögensanlage handelt es sch um eine Beteiligung als beschränkt haftender Gesellschafter (Limited Partner) an der ATM Fund 2018 LP. Diese soll in den USA ATM Maschinen erwerben, betreiben und veräußern. Die ATM Fund 2018 LP ist eine Limited Partnership nach dem Recht des Staates Texas / USA, die ihre Hauptverwaltung in Plano, Texas, USA hat. Die Limited Partnership ist strukturell einer deutschen Kommanditgesellschaft ähnlich.

Laufzeit: bis 31. Dezember 2018

Einzahlung:
100% zzgl. 3% Agio nach Annahme.

Die Mindestbeteiligungssumme beträgt USD 20.000.

Auszahlung:
2011 bis 2017: 10,57% p.a.
2018: 81,40% (inkl. Kapitalrückzahlung)

Der Fonds wird monatlich laufende Einnahmen aus den Geldausgabeautomaten erzielen. Die Ausschüttungen an die Anleger werden jedoch aus Kostengründen nur zweimal im Jahr stattfinden. 

 
 
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Private Rentenvorsorge – durch geschlossenen Fonds?

Welche Möglichkeiten der Privaten Rentenvorsorge gibt es in Deutschland und sind geschlossene Fonds dafür geeignet? Bspw. der Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 RATEN MIT ABSICHERUNG

 
Spätestens seit Ende der 80 er Jahre des letzten Jahrtausends, sind die Folgen des demographischen Wandels bekannt. Niedrige Geburtenraten und durch medizinischen Fortschritt immer längere Lebenserwartung, lassen ein zunehmendes Missverhältnis von Ausgaben und Einnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen. Waren 1970 ca. 10 Millionen Rentner auf die Einzahlung von 27 Millionen Erwerbstätigen angewiesen, so waren es in 2011 bereits 36 % über 65 – jährige oder 24 Millionen Rentner gegenüber 41 Millionen Erwerbstätigen. Ab 2035 sieht es dann ganz düster aus, auf einen Arbeitnehmer kommt ein Rentner.

Wer sich dann heute noch der Illusion hingibt, dass er nach 2035 noch eine “gute Rente” bekommt, der sollte anhand der Entwicklung beginnen umzudenken und etwas tun!
 
Die Realität wird folgendermaßen aussehen: Entweder man bezieht Hartz IV = Rente oder wie es in einigen Jahren heissen wird oder man bezieht eine Mindestrente, bei der alle anderen Einkünfte, sei es Miete, Zinsen u.a. abgezogen werden. So kann es passieren, dass am Ende gar keine Rente mehr bezahlt wird.
Man könnte sich nun dem Gedanken hingezogen fühlen einfach gar nichts zu machen oder aber auch versuchen gegenzusteuern. Das ist aber leider nur ab einem gewissen Mindestvermögen, bzw. Mindesteinkommen möglich.
 
Folgende Möglichkeiten der Privaten Altersvorsorge gibt es:
  • Sparbuch, Festgeld 1-2 %
  • Riester, Rürup – geringe Rente (man sollte schon über 85 Jahre alt werden, um zumindest die Einzahlungen wieder zu erhalten, danach ist alles weg)
  • Versicherungen (Welche Renditen gibt es, bzw. wird es bei anhaltender Niedrigzinspolitik geben)
  • Betriebsrente
  • Aktien
  • Geschlossene Fonds
Langfristig gesehen bleiben eigentlich nur die beiden Letzten. Bei Aktien kann man sich bei Betrachtung der vergangenen 12 Jahre allerdings keine Träume verwirklichen, sollten die Schwankungen, die den Aktienfan wirklich nerven, weiterhin anhalten. Vieles spricht langfristig in den westlichen Ländern aufgrund der Demographie auch gegen Aktien.
 
Bleiben die zuletzt genannten Geschlossenen Fonds. Diese Anlagen sind Anlagen in Produktivvermögen, d.h. in Sachwerte. Sachwerte werden immer einen Wert haben, sie passen sich der Inflation an.
 
Man sollte bei der Auswahl von Portfoliofonds, die auch als Ratensparfonds wie Aktien und Versicherungen, langfristig einbezahlt weden können oder Einmaleinzahlungen in bspw. Immobilienfonds oder Flugzeugfonds nur einige wesentliche Punkte beachten. Ganz wichtig danach ist die Streuung. Durch eine einzige Anlage erfolgt keine Streuung und die sollte in jeder Anlageform vorliegen.
Sehen Sie sich das Emissionshaus an und überprüfen Sie die Sinnhaftigkeit der Investition. Bspw. werden Flugzeuge und Schiffe in 20 Jahren noch gebraucht? Wird Holz (Waldfonds) eher teuerer oder günstiger? Sind Gesetze sicher?
 
Um gleich ein Beispiel zu nennen: Sehen Sie sich bitte den Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 RATEN MIT ABSICHERUNG des Emissionshauses FIDURA an. Der Fonds gehört zur Kategorie Private Equity.

Mit dem Beitritt zur FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 GmbH & Co. KG (Fonds) beteiligt sich der Anleger mit einem Teil seiner Einlage direkt an wachstumsorientierten, ethisch und nachhaltig (insbesondere mit Rücksicht auf ökologische und soziale Gesichtspunkte) agierenden Unternehmen. Obwohl der Fonds prinzipiell auch die Möglichkeit hat, in ausgewählte Unternehmensbeteiligungsprogramme Dritter zu investieren, wird er von dieser Option nur in sehr begründeten Ausnahmefällen Gebrauch machen, da der Investitionsfokus klar auf Direktbeteiligungen liegt.

Vorausgesetzt der Anleger entscheidet sich nicht ausdrücklich dagegen, wird der nicht für Beteiligungen eingesetzte Teil der Fondseinlage nach Berücksichtigung einer ausreichenden Liquiditätsreserve entweder direkt in Versicherungsprodukte renommierter angelsächsischer Versicherungsgesellschaften investiert oder bei erstklassigen Versicherungsunternehmen angelegt, die selbst in angelsächsische Versicherungsprodukte investieren. Hierbei soll das von den einzelnen Versicherungen über die Laufzeit des Fonds erwirtschaftete Kapital den Wert der gesamten Fondseinlage (bei Volleinzahlung der vereinbarten Beitragsleistung) des Zeichners erreichen und so dessen Kapitaleinsatz absichern.

Immer mehr Unternehmen sind erfolgreich, weil sie neben wirtschaftlichen auch ethische Kriterien in ihr Geschäftsmodell integrieren. Sie sind dadurch nicht nur innovativer, sondern sichern sich auch die Loyalität ihrer Kunden sowie die hohe Motivation und das Engagement der Mitarbeiter. In zunehmendem Maße vertrauen Anleger ihr Geld nur noch solchen Unternehmen an, die bestimmte Nachhaltigkeitsstandards (ökonomisch, ökologisch und sozial) erfüllen. Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, hat der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds ethische Kriterien in sein Anlagekonzept aufgenommen. Sie orientieren sich weitgehend an den Kriterien des "Natur-Aktien-Index" (NAI) sowie der "Darmstädter Definition" nachhaltiger Geldanlagen.

Der Anleger hat bei seiner Beteiligung die Möglichkeiten der Einmal- und der Ratenzahlung. Darüber hinaus kann er sich für oder gegen eine Absicherung eines Teils seiner Beteiligung in Form einer Investition in Versicherungsprodukte angelsächsischer Versicherungsgesellschaften (bzw. in Unternehmen, die in angelsächsische Versicherungsprodukte investieren) entscheiden.

Der Fonds hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2031 und kann nach pflichtgemäßem Ermessen der Geschäftsführung maximal zweimal angemessen verlängert werden.

Einzahlung:
Die Mindestzeichnungssumme je Anleger soll EUR 19.500 betragen und kann im Rahmen einer Einmalzahlung von mindestens EUR 1.500 bei Vertragsschluss und entsprechenden Ratenzahlungen mit einer Beitragszeit von 0 bis 180 Monaten erbracht werden. Das Verhältnis von Einmal- und Ratenzahlungen ist innerhalb dieser Grenzen frei vom Anleger wählbar. Auf alle Beiträge ist ein Agio i. H. v. 5% zu entrichten.

Ausschüttung:
Die Kapitalrückflüsse aus dem Fonds lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. Zum einen erhält der Anleger voraussichtlich bereits deutlich vor Ende der Laufzeit des Fonds Ausschüttungen aus Erlösen, die aus der Veräußerung der eingegangenen Beteiligungen
resultieren, sowie aus Dividenden und Zinserträgen,
sofern diese anfallen. Da die Veräußerbarkeit von Beteiligungsunternehmen von vielen Faktoren abhängt, sind konkrete Ausschüttungszeitpunkte nur sehr vage prognostizierbar. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die durchschnittliche Haltedauer von Unternehmensbeteiligungen bei drei bis sieben Jahren liegt. Unter Einbeziehung einer Sicherheitskomponente von zwei Jahren dürften die ersten Ausschüttungen an die Anleger aus Beteiligungsveräußerungen somit etwa fünf bis neun Jahre nach Schließung des Fonds erfolgen.

Zum anderen erzielt der Anleger, wenn er sich bei seinem Beitritt zum Fonds nicht gegen die Kapitalabsicherung über Versicherungen entschieden hat, am Ende der Versicherungs- bzw. Fondslaufzeit Rückflüsse aus den abgeschlossenen Versicherungen.

Von den nicht aus Versicherungsleistungen resultierenden Ausschüttungen an die Anleger werden 5% einbehalten und wohltätigen Zwecken zugeführt. Der Anleger unterstreicht hierdurch seine ökologische und soziale Verantwortung. Über den im Anlageausschuss vertretenen Beirat nimmt er an der Entscheidung über die Verwendung dieser Gelder teil. 

 
 
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Private Rentenvorsorge – durch geschlossenen Fonds?

Welche Möglichkeiten der Privaten Rentenvorsorge gibt es in Deutschland und sind geschlossene Fonds dafür geeignet? Bspw. der DECEHA Wasserfonds 4

 
Spätestens seit Ende der 80 er Jahre des letzten Jahrtausends, sind die Folgen des demographischen Wandels bekannt. Niedrige Geburtenraten und durch medizinischen Fortschritt immer längere Lebenserwartung, lassen ein zunehmendes Missverhältnis von Ausgaben und Einnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen. Waren 1970 ca. 10 Millionen Rentner auf die Einzahlung von 27 Millionen Erwerbstätigen angewiesen, so waren es in 2011 bereits 36 % über 65 – jährige oder 24 Millionen Rentner gegenüber 41 Millionen Erwerbstätigen. Ab 2035 sieht es dann ganz düster aus, auf einen Arbeitnehmer kommt ein Rentner.

Wer sich dann heute noch der Illusion hingibt, dass er nach 2035 noch eine “gute Rente” bekommt, der sollte anhand der Entwicklung beginnen umzudenken und etwas tun!
 
Die Realität wird folgendermaßen aussehen: Entweder man bezieht Hartz IV = Rente oder wie es in einigen Jahren heissen wird oder man bezieht eine Mindestrente, bei der alle anderen Einkünfte, sei es Miete, Zinsen u.a. abgezogen werden. So kann es passieren, dass am Ende gar keine Rente mehr bezahlt wird.
Man könnte sich nun dem Gedanken hingezogen fühlen einfach gar nichts zu machen oder aber auch versuchen gegenzusteuern. Das ist aber leider nur ab einem gewissen Mindestvermögen, bzw. Mindesteinkommen möglich.
 
Folgende Möglichkeiten der Privaten Altersvorsorge gibt es:
  • Sparbuch, Festgeld 1-2 %
  • Riester, Rürup – geringe Rente (man sollte schon über 85 Jahre alt werden, um zumindest die Einzahlungen wieder zu erhalten, danach ist alles weg)
  • Versicherungen (Welche Renditen gibt es, bzw. wird es bei anhaltender Niedrigzinspolitik geben)
  • Betriebsrente
  • Aktien
  • Geschlossene Fonds
Langfristig gesehen bleiben eigentlich nur die beiden Letzten. Bei Aktien kann man sich bei Betrachtung der vergangenen 12 Jahre allerdings keine Träume verwirklichen, sollten die Schwankungen, die den Aktienfan wirklich nerven, weiterhin anhalten. Vieles spricht langfristig in den westlichen Ländern aufgrund der Demographie auch gegen Aktien.
 
Bleiben die zuletzt genannten Geschlossenen Fonds. Diese Anlagen sind Anlagen in Produktivvermögen, d.h. in Sachwerte. Sachwerte werden immer einen Wert haben, sie passen sich der Inflation an.
 
Man sollte bei der Auswahl von Portfoliofonds, die auch als Ratensparfonds wie Aktien und Versicherungen, langfristig einbezahlt weden können oder Einmaleinzahlungen in bspw. Immobilienfonds oder Flugzeugfonds nur einige wesentliche Punkte beachten. Ganz wichtig danach ist die Streuung. Durch eine einzige Anlage erfolgt keine Streuung und die sollte in jeder Anlageform vorliegen.
Sehen Sie sich das Emissionshaus an und überprüfen Sie die Sinnhaftigkeit der Investition. Bspw. werden Flugzeuge und Schiffe in 20 Jahren noch gebraucht? Wird Holz (Waldfonds) eher teuerer oder günstiger? Sind Gesetze sicher?
 
Um gleich ein Beispiel zu nennen: Sehen Sie sich bitte den DECEHA Wasserfonds 4 des Emissionshauses DasEmissionsHaus an. Der Fonds gehört zur Kategorie New Energy.
Der DECEHA Wasserfonds 4 investiert in mehrere Turbinen an verschiedenen Standorten. Der ökologisch produzierte Strom aus Wasserkraft wird zu festen Beträgen an die Stromkonzerne verkauft.
 
Positiver Nebeneffekt: Durch den Einbau werden die Gewässer für Fische passierbar und entsprechen damit der EU-Richtlinie.

Fondsdaten:

- Gesamtvolumen 440.000 Euro
- reiner Eigenkapitalfonds
- Beteiligung ab 20.000 Euro
- kein Agio prognostizierte
- Ausschüttung: 10 % p.a. in 2012, in den folgenden Jahren bis auf 11 % p.a. steigend

 
 
 
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Private Rentenvorsorge – durch geschlossenen Fonds?

Welche Möglichkeiten der Privaten Rentenvorsorge gibt es in Deutschland und sind geschlossene Fonds dafür geeignet? Bspw. der SLC 2 Garching

 
Spätestens seit Ende der 80 er Jahre des letzten Jahrtausends, sind die Folgen des demographischen Wandels bekannt. Niedrige Geburtenraten und durch medizinischen Fortschritt immer längere Lebenserwartung, lassen ein zunehmendes Missverhältnis von Ausgaben und Einnahmen bei der gesetzlichen Rentenversicherung entstehen. Waren 1970 ca. 10 Millionen Rentner auf die Einzahlung von 27 Millionen Erwerbstätigen angewiesen, so waren es in 2011 bereits 36 % über 65 – jährige oder 24 Millionen Rentner gegenüber 41 Millionen Erwerbstätigen. Ab 2035 sieht es dann ganz düster aus, auf einen Arbeitnehmer kommt ein Rentner.

Wer sich dann heute noch der Illusion hingibt, dass er nach 2035 noch eine “gute Rente” bekommt, der sollte anhand der Entwicklung beginnen umzudenken und etwas tun!
 
Die Realität wird folgendermaßen aussehen: Entweder man bezieht Hartz IV = Rente oder wie es in einigen Jahren heissen wird oder man bezieht eine Mindestrente, bei der alle anderen Einkünfte, sei es Miete, Zinsen u.a. abgezogen werden. So kann es passieren, dass am Ende gar keine Rente mehr bezahlt wird.
Man könnte sich nun dem Gedanken hingezogen fühlen einfach gar nichts zu machen oder aber auch versuchen gegenzusteuern. Das ist aber leider nur ab einem gewissen Mindestvermögen, bzw. Mindesteinkommen möglich.
 
Folgende Möglichkeiten der Privaten Altersvorsorge gibt es:
  • Sparbuch, Festgeld 1-2 %
  • Riester, Rürup – geringe Rente (man sollte schon über 85 Jahre alt werden, um zumindest die Einzahlungen wieder zu erhalten, danach ist alles weg)
  • Versicherungen (Welche Renditen gibt es, bzw. wird es bei anhaltender Niedrigzinspolitik geben)
  • Betriebsrente
  • Aktien
  • Geschlossene Fonds
Langfristig gesehen bleiben eigentlich nur die beiden Letzten. Bei Aktien kann man sich bei Betrachtung der vergangenen 12 Jahre allerdings keine Träume verwirklichen, sollten die Schwankungen, die den Aktienfan wirklich nerven, weiterhin anhalten. Vieles spricht langfristig in den westlichen Ländern aufgrund der Demographie auch gegen Aktien.
 
Bleiben die zuletzt genannten Geschlossenen Fonds. Diese Anlagen sind Anlagen in Produktivvermögen, d.h. in Sachwerte. Sachwerte werden immer einen Wert haben, sie passen sich der Inflation an.
 
Man sollte bei der Auswahl von Portfoliofonds, die auch als Ratensparfonds wie Aktien und Versicherungen, langfristig einbezahlt weden können oder Einmaleinzahlungen in bspw. Immobilienfonds oder Flugzeugfonds nur einige wesentliche Punkte beachten. Ganz wichtig danach ist die Streuung. Durch eine einzige Anlage erfolgt keine Streuung und die sollte in jeder Anlageform vorliegen.
Sehen Sie sich das Emissionshaus an und überprüfen Sie die Sinnhaftigkeit der Investition. Bspw. werden Flugzeuge und Schiffe in 20 Jahren noch gebraucht? Wird Holz (Waldfonds) eher teuerer oder günstiger? Sind Gesetze sicher?
 
Um gleich ein Beispiel zu nennen: Sehen Sie sich bitte den SLC 2 Garching des Emissionshauses SLC an. Der Fonds gehört zur Kategorie Immobilien 6b-Fonds.

Die Anleger beteiligen sich im Wege des Anteilskaufes an der Garching SLC 2 GmbH & Co KG, Nördliche Münchner Straße 16, 82031 Grünwald, im Folgenden Fondsgesellschaft genannt. Es liegt keine treuhänderische Beteiligung vor. Die Beteiligung ist ausschließlich als Direktkommanditist möglich. Die Fondsgesellschaft ist Eigentümerin des Grundbesitzes der Gemarkung Garching mit insgesamt 3.428 qm. Die Gesellschaft beabsichtigt, auf dem Grundbesitz die Errichtung eines Neubaus von 105 hochwertig möblierten Studentenwohnungen, einer Hausmeister- und einer Verwalterwohnung, oberirdischen PKW-Stellplätzen sowie einer Tiefgaragenanlage mit PKW-Stellplätzen und Fahrradstellplätzen. Mit dem Bau wurde bereits begonnen.

Die Beteiligung eröffnet jedem Anleger die Möglichkeit, bestimmte Veräußerungsgewinne, die er in einem gewerblichen oder freiberuflichen oder land- und
forstwirtschaftlichen Vermögen erzielt oder in den vergangenen vier Jahren erzielt hat, gemäß §§ 6b, c einer sofortigen Einkommensbesteuerung zu entziehen und stattdessen steuerneutral auf die hier angebotenen Beteiligung zu übertragen mit der Folge, dass die Besteuerung über einen längeren Zeitraum hinaus in die Zukunft verlagert wird .

Die Beteiligung an der Fondsgesellschaft wird auf unbestimmte Zeit eingegangen und kann erstmals mit einer Frist von einem Jahr zum 31.12.2028 gekündigt werden.

Einzahlung:
- 100% der Pflichteinlage zuzüglich 5% Agio
- Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 20.000. Höhere Zeichnungssummen müssen jedoch durch EUR 1.000 teilbar sein.

Auszahlungen:
Die Prognoserechnung sieht jährliche Ausschüttungen an die Anleger vor. Durch Bildung einer Liquiditätsreserve während des Prognosezeitraumes und dem außerordentlich konservativ ermittelten Veräußerungserlös ergibt sich eine hohe Schlussausschüttung. Die Ausschüttungen erfolgen jeweils zum 30.09. des Folgejahres und stehen zur Deckung (ganz oder teilweise) der Steuerlast des Anlegers aus seiner Beteiligung zur Verfügung. Durch die Schlussausschüttung kann der Anleger je nach persönlicher Steuerbelastung weitere Liquiditätsüberschüsse aus der Beteiligung erzielen. 

 
 
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.